Das Dokumentationszentrum denk.mal Hannoverscher Bahnhof darf nicht scheitern.
44 Personen, die seit Jahrzehnten an der Verwirklichung dieses wichtigen Gedenkortes arbeiten, haben Ende Januar 2026 einen Appell an den Hamburger Senat und den Investor Harm Müller-Spreer gerichtet. Hintergrund ist ein Planungsstopp, der laut Senatsauskunft mit ungeklärten steuerrechtlichen Fragen begründet wird. Dadurch gerät das Projekt weiter ins Stocken und das bislang genannte Eröffnungsfenster 2026/2027 gilt inzwischen als unrealistisch.
Warum das so wichtig ist:
Der Hannoversche Bahnhof steht für die Deportationen aus Hamburg in den Jahren 1940 bis 1945. Das geplante Dokumentationszentrum wäre ein zentraler Lernort, der Shoah und Porajmos gemeinsam in den Blick nimmt und die rassistische Ausgrenzung und Deportationen als Teil der nationalsozialistischen Gesellschaft erklärt.
Auch die Rom und Cinti Union e. V. ist seit vielen Jahren in die Arbeit rund um diesen Erinnerungsort eingebunden. Unser erster Vorsitzender Rudko Kawczynski gehört zu den Erstunterzeichnenden des Appells. Ebenso ist der Landesverein der Sinti in Hamburg e. V. im Beirat und in der Erinnerungsarbeit vertreten, unter anderem durch Arnold Weiss, der den Appell ebenfalls mit unterzeichnet hat.
Es drohen konkrete Folgen:
Durch die Verzögerungen steht eine Bundesförderung unter Druck. Zudem enthält der Schenkungsvertrag Fristen, die im schlimmsten Fall dazu führen können, dass das Vorhaben scheitert.
Bitte unterstützt den Appell und unterschreibt hier:
https://www.auschwitz-komitee.de/13191/das-dokumentationszentrum-denk-mal-hannoverscher-bahnhof-darf-nicht-scheitern/#unterschrift


