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Erhalt der Grabstätten NS-verfolgter Sinti und Roma

 

Am 9. Dezember 2016 haben Bund und Länder im Rahmen der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin einen Beschluss zum Ruherecht für Grabstätten der unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Verfolgten Sinti und Roma gefasst. Mit dieser am 14.12.2018 in Kraft tretenden Vereinbarung, werden alle Grabstätten NS-Verfolgte Sinti und Roma dauerhaft erhalten und bleiben für  nachfolgende Generationen  bestehen.

 

Nach der Regelung können Nutzungsberechtigte an einer Grabstätte, sowie Friedhofträger, sofern das Grabnutzungsrecht der Gräber ausläuft und  keine Verwandte mehr zu ermitteln sind, sich an das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen wenden.

 

Die Beratungsstelle der Rom und Cinti Union steht den betroffenen Familien selbstverständlich bei der Antragstellung unterstützend zur Seite und ist vom  Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen berechtigt, die erforderliche „Glaubhaftmachung“ der Verfolgung zu erstellen.

 

Wir bitten Euch, bekannte Nutzungsberechtigten dieser Grabstätten von der Regelung in Kenntnis zu setzen, da nicht alle betroffene Familien von dieser Regelung wissen, zudem sollten euch Gräber bekannt sein, bei den das Grabnutzungsrecht abläuft und keine Verwandten mehr vorhanden oder zu ermitteln sind, teilt uns dies mit.

Helft uns alle Grabstätten NS-Verfolgte Sinti und Roma dauerhaft erhalten!

 

Bei weiteren Fragen stehen wir euch  jederzeit unter 040 310521 zur Verfügung.

 

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